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Faszinierende Karibik – Costa Rica

Atemberaubende Vielfalt in Costa Rica

Costa RicaObwohl Costa Rica gerade einmal so groß wie Niedersachsen ist, bietet es eine Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die einzigartig ist! Wer nach Costa Rica reist, sollte sich auf ein eher anstrengendes Klima vorbereiten, mit dem die Europäer meistens so ihre Probleme haben. Bei einer Wanderung um den fast 3 ½ Kilometer hohen Vulkan Irazú erlebt man allzu oft Nebel, Regen und Kälte, man sollte sich also warm anziehen. Kommt man dann wieder ins Tal, spürt man deutlich die unterschiedlichen Klimazonen. Nun scheint die Sonne vom blauen Himmel, keine Wolke mehr zu sehen, bei 28 Grad Celsius zieht man die warme Kleidung schnell aus und benötigt nur noch sommerliche T-Shirts und kurze Hosen. War man gerade noch in der Einsamkeit, kann man nun am Straßenrand frische Erdbeeren und knackige Cashews kaufen. Um den Ruf des Quetzal-Vogels zu hören, dem Vogel der Götter alter Kulturen Mittelamerikas, muss man über den Highway zum Cerro de la Muerte fahren. Hier in den riesig großen Eichenwäldern ist der Quetzal-Vogel eines der beliebtesten Fotomotive. Wenn man Glück hat, bekommt man das grün-rote Tier irgendwo hoch oben auf einer Baumkrone sitzend kurz zu sehen. Doch um den Quetzal-Vogel, die munteren Macaws Papageien oder die zierlichen Kolibris zu sehen, muss man viel Geduld aufbringen, und dann noch einmal so viel Geduld.

Ein Paradies für Tiere – Costa Rica

Die Karibik bietet Tieren und Pflanzen ein wahres Paradies, Costa Rica zählt sogar zu den artenreichsten Ländern der Welt. Hier im Dschungel von Costa Rica gibt es den winzigen Rotaugenlaubfrosch, der mit einer Länge von höchstens 77 mm ein echter Winzling ist. Woher der Frosch seinen Namen hat, versteht man gleich, wenn man ihn entdeckt, denn seine Augen sind kugelrund und leuchtend rot. Kopfüber an einem Ast findet man das Zweifingerfaultier, das beinahe sein ganzes Leben in dieser Position verbringt. Es gibt in Costa Rica viele Tiere, die nicht sehr scheu sind und sich gern mit einem Stück Banane anlocken lassen, so zum Beispiel die sehr neugierigen Nasenbären. Früchte wie Mangos, Ananas und Papays können Sie bei Händlern beinahe an jeder Ecke kaufen, sie sind oft schon in kleine Häppchen zerteilt und mundgerecht in kleinen Tüten abgepackt. Übrigens kann man im Regenwald tatsächlich muntere Affen sehen, viele andere Tiere bleiben angesichts vieler sehr lauter Urlauber lieber in ihrem Versteck.

Traumstrände mit feinstem Sand

Von den anstrengenden Ausflügen und Wanderungen kann man sich herrlich an einem der Traumstrände erholen. Sehr gut dafür geeignet ist Playa Sámara an der Westküste der Nicoya-Halbinsel. Feinster Sand und majestätische Palmen schmücken die Bucht, der sehr saubere Pazifik zieht mit kristallklarem Wasser und strahlendem Sonnenschein die Besucher magisch an. Wem 30 Grad Hitze zu viel sind, der setzt sich erst abends an den Strand, die Sicht auf die Milchstraße ist beeindruckend und begeistert nicht nur Romantiker. Besonders, wenn Vollmond ist, kann man hier ein sagenhaft tolles Schauspiel beobachten. Dann kommen die Wasserschildkröten an Land, um im Sand ihre Eier abzulegen. Die Schildkröten sind so sehr mit der Eiablage beschäftigt, dass sie sich dabei nicht einmal von Infrarotlicht stören lassen.

Tierwelt voller Überraschungen

Die Tierwelt hat so manche Überraschung parat! Vor Cocos Island kann man beim Tauchen vielleicht einen der Sichelflossen-Teufelsrochen entdecken. Wem die Tiere in der freien Wildbahn nicht reichen, dem sei ein Besuch im Schmetterlings- und Froschhaus in Monteverde empfohlen. Hier sieht man dann auch die Exemplare, die sich im Regenwald sehr scheu verhalten und sich vor den vielen Touristen versteckt halten. Oder Sie unternehmen eine Fahrt in die Mangroven, doch dann sollten sie schon sehr früh morgens starten, sonst sind alle Boote belegt. Fahren Sie über die verschiedenen Kanäle durch den traumhaft schönen Nationalpark und beobachten Sie Papageien , Affen, Kaimane und Krokodile. Riesige Palmen, Stelzwurzelbäume und Farne säumen den Weg, und, wer weiß, vielleicht haben Sie sogar Glück und entdecken den nur etwa 5 Zentimeter großen Pfeilgiftfrosch. Doch kommen Sie dem Tierchen nicht zu nahe – es ist äußerst giftig.

Bildquellenangabe: Michael Heimann  / pixelio.de

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